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Sonnenblumenwettbewerb: Kinder werden belohnt
Obst- und Gartenbauverein Alzenau: Es wurden Wuchshöhen zwischen 1,20 und 3,80 Metern erzielt
Foto: Reinhold Brückner
Un­ter dem Mot­to »Bei wem wächst die größ­te Son­nen­blu­me« ha­ben der Kreis­ver­band für Gar­ten­bau und Lan­despf­le­ge Aschaf­fen­burg und der Obst- und Gar­ten­bau­ve­r­ein Al­zenau im Zei­traum von Mit­te April bis Mit­te Sep­tem­ber ei­nen Wett­be­werb ver­an­stal­tet.
Kinder und Jugendliche bis circa zehn Jahre, speziell auch Kindergärten, Grundschulen und Jugendgruppen aus dem Gebiet des Kreisverbandes konnten ins Rennen gehen und erzielten Wuchshöhen zwischen 3,80 und 1,20 Metern.
Die teilnehmenden Kinder wurden am 25. Oktober im Rahmen einer Veranstaltung auf dem Vereinsgelände des OGV im Breite-Wiesen-Weg für ihren Einsatz belohnt. Der erste Vorsitzende, Herbert Sittinger, informierte das Publikum mit interessanten Anmerkungen zum spannenden Objekt Sonnenblume, bei der es sich nicht um eine einheimische Pflanze handelt. Spanische Seefahrer brachten sie aus Südamerika nach Europa, wo sie bald als Nutzpflanze zur Ölgewinnung angebaut wurde. Da die Sonnenblume nicht frostfest ist, kann man sie in Pflanztöpfen vorziehen oder ab Mai direkt in ein Beet sähen. Die Wahl eines sonnigen Standorts erklärt sich bereits durch den Namen. Gelegentliches Düngen und ausreichende Bewässerung sollten gewährleistet sein. Die Blume sieht nicht nur aus wie die Sonne, sie gehört auch zu den Pflanzen, die sich nach ihr ausrichten können. Ein von ihnen produzierter Stoff sorgt dafür, dass die junge Pflanze tagsüber auf der beschatteten Seite ein bisschen schneller wächst und sich nachts wieder zurück nach Osten dreht. Für Insekten und Vögel sind Sonnenblumen das reinste Schlaraffenland und für den Menschen durch ihre ungesättigten Fettsäuren in den Kernen ein wichtiger Nahrungsbestandteil in Form von Öl, Margarine oder als leckere Knabberei.
Sittinger bedankte sich bei den Teilnehmern für ihre Mitwirkung. Jedes Kind habe mit seiner Blume auch einen Beitrag zum Naturschutz geleistet und daran erinnert, dass man im Zeitalter der Digitalisierung die wunderbaren Eigenschaften der Natur nicht vergessen sollte. Als Zeichen der Anerkennung gab es ein Buch mit einem Naturquiz, eine Urkunde und eine Stofftasche mit ungespritzten Äpfeln. Die Teilnehmer im Einzelnen waren: Louis Lange, Charlotte Kühnl, Maja Nitzsche, Nils Hofmann, Kita Abenteuerland, Philipp Glatz, Kita Hackwald und Jannis Glatz. Der OGV wünscht sich, beim Publikum das Interesse für das »Gärtnern im Einklang mit der Natur« geweckt zu haben und würde sich freuen, den ein oder anderen wieder auf dem Vereinsgelände begrüßen zu dürfen.
Marion Emmert
Nach der Zertifizierung des Kräutergartens wurden bereits 3 weitere Privatgärten in Alzenau zertifiziert

Am 2. Juni wurde der Privatgarten von Susanne Dinsenbacher in der Gelnhäuser Str. zertifiziert. Die Prüfungskommission mit Herbert Kiefer und Thomas Walter vom Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Aschaffenburg bestätigten auf dem Prüfungsprotokoll viel Positives zur natürlichen Gartenbewirtschaftung im begutachteten Garten. Voraussetzung für eine Zulassung zum „Naturgarten Zertifikat“ sind vier Kriterien: Es darf kein Chemischer Dünger und kein chemischer Pflanzenschutz Verwendung finden, in keinster Weise darf Torf oder Torfhaltige Substrate zum Einsatz kommen und eine hohe ökologische Vielfalt muss erkennbar sein. Weitere 14 Bewertungspunkte mussten in der natürlichen, ökologischen Gartenbewirtschaftung erzielt werden, um die Bezeichnung „Naturgarten“ zu erhalten, was aber in dem biologisch bewirtschafteten Hausgarten und dem mit bunten bienenfreundlichen Sommerblumen Vorgarten von den Bewertungsrichtern mit Zusatzpunkten bewertet wurde. Die Zertifizierungskommission und auch der anwesende OGV Vorsitzende gratulierten zum Abschluss der Garten Besitzerin zum Erfolg. Die Urkunde und die Plakette werden bei einer kommenden Veranstaltung übergeben.

Als 2. Privatgarten in Alzenau wurde am 18.06.2021 der von Elisabeth Vondran zertifiziert. Die 1. Vorsitzende des OGV Rothenbuch Felizitas Mittnacht-Rahn und Herr Erich Maiberger führten die Zertifizierung durch.

Am 12.07.2021 zertifizierten Elisabeth Eizenhöfer 1. Vorsitzende des OGV Kleinostheim und Beirat im Kreisverband und Herbert Kiefer 1. Vorsitzende des OGV Mainaschaff den Garten von Ellen Beitat.

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Herbert Sittinger
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